Pressemitteilungen der KAG |
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Pressemitteilung vom 13.12.2000: KAG fordert generelles Nachtflugverbot |
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Die Kommunale Arbeitsgemeinschaft Flughafen Frankfurt am Main, als Vertreterin von rund 40 Kreisen, Städten und Gemeinden im südlichen Bereich des Frankfurter Flughafens, darunter die Landkreise Offenbach, Darmstadt-Dieburg und Groß-Gerau sowie die Großstädte Offenbach, Darmstadt, Mainz und Wiesbaden, unterstreicht Ihre bisherigen Beschlüsse und Pressemitteilungen und lehnt weiterhin einen Ausbau des Frankfurter Flughafens ab. Die Starts und Landungen zwischen 22 und 6 Uhr haben in den letzten Jahren erheblich zugenommen. Im nächsten Sommer sollen sogar noch 160 Flugbewegungen hinzukommen. Unzumutbar für die Anwohner sind die Einzelschallereignisse von mehr als 75 Dezibel pro Nacht. Der hessische Ministerpräsident und FAG-Aufsichtsratsvorsitzende Roland Koch, hatte sich für ein absolutes Nachtflugverbot in der Zeit von 23 bis 5 Uhr ausgesprochen, bei dem Bau einer neuen Landebahn. Die Städte Raunheim, Rüsselsheim, Kelsterbach, Flörsheim, Neu-Isenburg und Offenbach sind derzeit schon bis an ihre Grenzen mit Fluglärm in der Nacht belastet, dass weiterer Fluglärm in den Tages- und Nachtrandzeiten, d.h. von 22 bis 23 Uhr und 5 bis 6 Uhr, nicht mehr vertretbar ist. Ein generelles Nachtflugverbot nach Fluglärmgesetz heißt für die KAG Flughafen Frankfurt, kein Flugbetrieb zwischen 22 und 6 Uhr. Das Nachtflugverbot ist jetzt einzusetzen und nicht erst, wenn die neue Landebahn in Betrieb geht.
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